Barrierefreies Leben in Istanbul
Der beste Ausgangspunkt für Besucher, um Istanbul zu entdecken, ist zweifellos Sultanahmet. Die Blaue Moschee lässt sich problemlos auch mit dem Rollstuhl besichtigen. Auch das Hagia Sophia Museum ist für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich, da es über eine behindertengerechte Toilette verfügt. Das Beşiktaş JK Museum, das maßgeblich zur Barrierefreiheit Istanbuls beiträgt, ist sogar vollständig barrierefrei und bietet Besuchern mit Behinderung freien Eintritt.
Das Sakıp-Sabancı-Museum ist einer dieser Orte und erhebt auch für Menschen mit Behinderung keinen Eintritt. Das Panorama-1453-Museum ist ebenfalls ideal für Rollstuhlfahrer, da es überall – vom Parkplatz bis ins Museum – Rampen für Rollstuhlfahrer gibt. Im Pera-Museum werden zudem spezielle Veranstaltungen für Besucher mit Behinderung organisiert, die ein angenehmes Erlebnis bieten. Wenn es um barrierefreies Istanbul geht, ist der Topkapı-Palast ein Ort, der sich sehr gut für Rollstuhlfahrer eignet. Auch die Basilika-Zisterne, eines der Wahrzeichen Istanbuls, ist trotz ihrer unterirdischen Lage gut zugänglich. Wir empfehlen außerdem, den Taksim-Platz in Ihre Reiseroute aufzunehmen, da er das Wahrzeichen Istanbuls ist. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens ist es jedoch ratsam, eine Begleitperson mitzunehmen.
Der Dolmabahçe-Palast ist ein absolutes Muss und der Eintritt ist für Menschen mit Behinderung und ihre Begleitpersonen frei. Die İstiklal-Straße ist neben Taksim ebenfalls gut zu erreichen. Der Pierre-Loti-Hügel ist ein weiteres Beispiel für ein barrierefreies Istanbul, da die dortige Seilbahn rollstuhlgerecht ist. Auch das Istanbuler Spielzeugmuseum ist barrierefrei zugänglich und der Eintritt ist für Menschen mit Behinderung frei. Zum Abschluss unserer Reise empfehlen wir Ihnen eine Bosporus-Tour, die Sie am besten in Begleitung unternehmen.
Gesellschaftliche Veranstaltungen zum Thema Barrierefreies Istanbul
In der Türkei und insbesondere in Istanbul setzen sich zahlreiche Nichtregierungsorganisationen für die Rechte von Rollstuhlfahrern ein und organisieren verschiedene Aktionen zur Sensibilisierung. Sie arbeiten daran, Istanbul für alle barrierefreier zu gestalten. Beispielsweise erstellen und verteilen sie Transparente, die das Parken von Autos vor Rollstuhlrampen kritisieren, bieten Schulungen an Schulen an und nutzen Rollstühle in Schulgärten. Sie erstellen außerdem Präsentationen. Darüber hinaus organisieren verschiedene Hochschulgruppen Veranstaltungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und führen Projekte durch, die den Alltag von Rollstuhlfahrern erleichtern.
Darüber hinaus führen Nichtregierungsorganisationen verschiedene Projekte durch, wie beispielsweise die Bereitstellung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge, die Durchführung von Studien in Istanbul und die Erstellung von Berichten zum Thema barrierefreies Leben in Istanbul. Diese Bemühungen um ein barrierefreieres Istanbul wirken sich positiv auf das gesellschaftliche Bewusstsein aus. Schließlich haben auch die Kampagnen für Menschen ohne Rollstuhl und die Maßnahmen zur Verbesserung des Rollstuhltransports großes Interesse an Barrierefreiheit in Istanbul geweckt und sind ein hervorragendes Beispiel für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Maßnahmen im öffentlichen Wohnbereich

Barrierefrei Istanbul ist in öffentlichen Bereichen ebenso gut zugänglich wie in Touristengebieten. In öffentlichen Wohnbereichen wie Einkaufszentren, Flughäfen, Bushaltestellen und Straßen werden verschiedene Maßnahmen für Rollstuhlfahrer ergriffen. Es gibt Aufzüge die für Rollstuhlfahrer in Einkaufszentren zur Verfügung stehen. Auf den Parkplätzen sind Parkplätze für Behinderte reserviert.
Toiletten verfügen über Haltegriffe für behinderte Menschen. Außerdem gibt es auf den Gehwegen der Straßen Behindertenrampen sowie deren Breite und Höhe werden kontrolliert. So sehr, dass sogar die Neigung der Rampen von Ingenieuren berechnet und gebaut wird. Darüber hinaus sind in den öffentlichen Bereichen Toiletten für Rollstuhlfahrer eingerichtet und somit die Barrierefreiheit erhöht. Außerdem befindet es sich in einer günstigen Lage für Rollstühle in Bussen und U-Bahnen, was die Zugänglichkeit Istanbuls noch weiter unterstreicht und es offen für Erkundungen macht.