Fener:
Das Viertel Fener gehört zum UNESCO-Welterbe . Es liegt im Bezirk Fatih, westlich des Goldenen Horns. Balat, das an Fener angrenzt, ist so alt wie Istanbul selbst . Ursprünglich hieß das Gebiet Fanarion , benannt nach dem wichtigsten Leuchtturm am Goldenen Horn , der sich hier befand. In Fener finden sich zahlreiche historische Kirchen, Moscheen und Wohnhäuser. Das Patriarchat hat hier noch immer seinen Sitz, weshalb das Viertel ein bedeutendes Zentrum der orthodoxen Kirche ist.
Balat:
Wie Fener gehört auch das Viertel Balat zum UNESCO-Welterbe . Seit byzantinischer Zeit war es ein bevorzugtes Wohngebiet der jüdischen Gemeinde Istanbuls. Die architektonischen Denkmäler, Kirchen, Synagogen, öffentlichen Bäder und Märkte bewahren bis heute ihren reichen historischen Wert. Es ist fast so, als ob sich vor einem ein historisches Bild Istanbuls der letzten 2000 Jahre ausbreitet.
Piyerloti Café:
Das Café Piyerloti ist der perfekte Ort, um einen cremigen türkischen Kaffee zu genießen und eine Wasserpfeife zu rauchen, während man die gesamte historische Halbinsel aus der Vogelperspektive bewundert. Benannt nach dem berühmten französischen Schriftsteller und Marineattaché Pierre Loti, bietet das Café Piyerloti den besten Blick auf das Goldene Horn.
Vom Viertel Eyüp aus erreichen Sie das Café entweder mit dem Auto oder zu Fuß über einen Fußweg bergauf durch einen Friedhof. Wir empfehlen Ihnen jedoch die Seilbahn – die zweiminütige Fahrt ist ein Genuss.
Wenn Sie eine schöne Aussicht genießen möchten, während Sie eine schaumige Tasse türkischen Kaffee, ein kleines, klares Glas Tee oder das Rauchen einer traditionellen Narghile (Wasserpfeife oder Wasserpfeife) trinken, finden Sie keinen passenderen Ort als Piyerloti. Das Café besteht aus einer mit traditionellen türkischen Motiven dekorierten Steinterrasse und liegt mit Blick auf das Goldene Horn auf den Hügeln von Eyüp. Postkarten, Geschenke und Bücher werden in einem anderen Bereich des Cafés verkauft. Darüber hinaus gibt es hinter dem Café einen separaten Komplex mit weiteren Cafés, Restaurants und Hotels, die im Stil alter Istanbuler Häuser gestaltet sind.
Von der Vergangenheit bis heute… Pierre Loti war ein französischer Schriftsteller, der mit bürgerlichem Namen Louis Marie Julien Viaud hieß. Als er in Istanbul lebte, war einer seiner häufigsten Aufenthaltsorte dieses Café, das damals als „Rabia Kadın Kaffeehaus“ bekannt war. Besonders gern soll er Narghile geraucht haben. Zu Ehren der Tatsache, dass er das Café häufig besuchte, wurde es in „Piyerloti Café“ umbenannt.